Unsere Hausordnung / Schulordnung

Ordnung muss sein. So haben wir an unserer Schule auch eine Hausordnung.

 

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Hausordnung –

SCHULE  GEMEINSAM  GESTALTEN  UND  LENKEN

 

Wir verstehen unsere Schule als Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum für Kinder und Erwachsene.

 

Lehrer und Eltern bemühen sich in einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit das Kind als Person anzunehmen und in seiner Individualität ganzheitlich zu fördern und zu fordern. Dabei bilden Erziehung und Unterricht eine Einheit.

Die Anleitung zu nachhaltigem Verhalten im Sinne von Ökologie, Ökonomie und des sozialen Miteinanders soll für Lehrer, Eltern und Kinder eine Selbstverpflichtung darstellen.

Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Verantwortungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft  und Toleranz sind wichtige Werte und Qualifikationen, die in der Schulgemeinschaft gelebt und erlernt werden.

Die Achtung von Natur und Umwelt, sowie das Verständnis und die Sensibilität der Kinder im Hinblick auf Müllvermeidung und Energieeinsparung zu erhöhen, sind Leitmotive in unserem Schulleben.

Wir sind davon überzeugt, dass diese Ziele nur im menschlichen Umgang aller Beteiligten miteinander erreicht werden können. Fehler müssen verzeihlich sein, personen- und sachgerechte Aufarbeitung muss vor Beschönigung und Ermutigung muss vor Sanktionierung gehen.

 

Ein gedeihliches Lernklima setzt Rücksichtnahme und gegenseitigen Respekt zwischen allen Beteiligten voraus. Aus diesem Grund suchen LehrerInnen, Kinder und Eltern beim Umgang mit Problemen das gemeinsame Gespräch.

Die LehrerInnen sind Ansprechpartner für Eltern und Kinder. Sie beraten, begründen ihre Entscheidungen und machen sie transparent.

Die Eltern arbeiten mit den LehrerInnen zusammen, unterstützen die schulische Arbeit und tragen Mitverantwortung für die schulische Entwicklung ihres Kindes.

Die Kinder können sich der Förderung und Unterstützung von LehrerInnen und Eltern gewiss sein. Sie müssen auch lernen die Verantwortung für ihr Tun in zunehmendem Maße selbst zu übernehmen.

 

Ordnungen und Regeln sind die Grundlage für ein Leben in der Gemeinschaft. Sie sind auch eine Voraussetzung dafür, um die Zusammenarbeit von LehrerInnen, Kindern und Eltern zum Wohle aller zu gestalten und zu lenken. Sie sind Ausdruck und Konkretisierung der pädagogischen Grundorientierung, der sich Kinder und Erwachsene unserer Schulgemeinschaft verpflichtet fühlen und bekräftigen die gemeinsame Verantwortung für unsere Schule.

Dabei sind sich alle Erwachsenen unserer Schulgemeinschaft ihrer Vorbildfunktion gegenüber den Kindern bewusst.

 

LehrerInnen, Kinder und Eltern haben für unsere Schule die folgende Ordnung ausgearbeitet und verabschiedet.

Jedes Mitglied der Schulgemeinschaft steht in der Pflicht, sie einzuhalten bzw. sich um ihre Anerkennung und Beachtung zu bemühen.

Wer gegen die Vereinbarungen verstößt, muss sein Verhalten rechtfertigen und gegebenenfalls mit Konsequenzen rechnen.

 

Verhalten auf dem Schulweg / Bushaltestelle

 

  • Die Eltern sorgen dafür, dass die Kinder rechtzeitig an der Bushaltestelle sind und/oder die Schule erreichen.
  • Die Kinder verhalten sich an der Bushaltestelle, beim Ein- und Aussteigen und im Bus so, dass niemand gestört, gefährdet, verletzt und fremdes Eigentum nicht beschädigt wird.
  • Die Anweisungen des Busfahrers sind unbedingt zu befolgen.
  • Nach Unterrichtsschluss wird das Schulgelände auf dem dafür vorgesehenen Weg verlassen.
  • Kinder, die von ihren Eltern abgeholt werden, halten sich nur so lange
  • an der Bushaltestelle auf, so lange eine Aufsichtsperson anwesend ist. Danach warten sie im Vorraum der Eingangshalle auf ihre Abholung.

     

Verhalten im Schulgebäude und in den Klassenräumen

 

  • Die Kinder
    • halten sich nach dem Klingelzeichen (8.00 Uhr) in ihren Klassenräumen auf und bereiten sich auf den Unterricht vor,
    • bewahren ihre Kleidungsstücke und Schultaschen auf den dafür vorgesehenen Plätzen auf,
    • achten auf Sauberkeit und Ordnung im gesamten Schulgebäude,
    • tragen Verantwortung für ihren Arbeitsplatz,
    • beachten die vereinbarten Klassenregeln,
    • achten auf Hygiene und Sauberkeit auf den Toiletten.
       
  • In der Garderobe werden weder Geldbeträge noch Wertgegenstände aufbewahrt. Die Schule übernimmt keine Haftung.
  • Bei mutwilliger Beschädigung von fremdem Eigentum ist der Erziehungsberechtigte zu vollem Schadensersatz verpflichtet.
  • Die LehrerInnen tragen Mitverantwortung dafür, dass im Schulgebäude und in den Klassenräumen ein möglichst störungsfreies Miteinander möglich ist.

     

Verhalten in der Pause und auf dem Pausengelände

 

  • Die Kinder
    • verlassen in der Pause das Klassenzimmer und gehen wettergerecht gekleidet auf den Pausenhof,
    • halten sich in den Pausen nur mit Erlaubnis einer Lehrkraft im Schulhaus auf,
    • verlassen das Schulgelände nicht,
    • beachten die eingeteilten Spielflächen,
    • halten vereinbarte Spielregeln und Absprachen ein, verhandeln fair und ohne körperliche und verbale Gewalt,
    • spielen nicht in den Büschen,
    • benutzen die Spielgeräte funktionsgerecht und gehen sorgsam mit ihnen um. Wer Spielgeräte ausleiht, ist für die ordnungsgemäße und rechtzeitige Rückgabe verantwortlich,
    • betreten die Spielwiese erst, wenn eine Lehrkraft auf der Spielwiese Aufsicht führt.
       
  • Das Schulgebäude darf (insbesondere nach den Pausen) nur mit sauberen Schuhen betreten werden.
  • Aus Sicherheitsgründen sind Nachlauf-, Wurf- und Ballspiele im Schulgebäude ausdrücklich nicht gestattet. Die Toiletten sind kein Spielplatz.
  • Zwei LehrerInnen führen während der Pause Aufsicht. Sie tragen die Mitverantwortung für ein möglichst harmonisches Miteinander, haben das Sagen und sind AnsprechpartnerInnen.
  • Das Mitbringen von Spielgeräten und Gegenständen, von denen eine Gefahr ausgehen könnte, ist nur nach Absprache mit der Lehrkraft erlaubt.
  • Das Werfen auf Personen ist verboten. (z.B. Schneebälle)
  • Die LehrerInnen und die Kinder begeben sich nach dem Ende der Pause zügig in die Klassenräume, damit der Unterricht ohne Verzögerung fortgeführt werden kann.

     

Verhalten beim Sportunterricht

 

  • LehrerIn und Kinder treten den Hin- und Rückweg zum Sportunterricht gemeinsam an.
  • Während des Sportunterrichts muss Sportkleidung getragen werden. Dies gilt insbesondere für Turnschuhe.
  • Der Schmuck ist abzulegen oder abzukleben.
  • Mädchen und Jungen ziehen sich in getrennten Kabinen um.
  • Die Kinder
    • betreten die Turnhalle nur im Beisein einer Lehrkraft,
    • betreten den Geräteraum nur, wenn sie einen Auftrag dazu haben,
    • benutzen aufgebaute Geräte nur nach Anweisung und unter Aufsicht,
    • verlassen während des Unterrichts die Turnhalle nur mit Erlaubnis.
  • Ein wiederholtes Nichtbefolgen der Regeln bedeutet den Ausschluss von der nächsten Sportstunde.

     

Verhalten beim Frühstück / Essen

 

  • Die Tische werden von den Kindern für das gemeinsame Essen vorbereitet. (Tischset)
  • Gespräche während des Essens sind in angemessener Lautstärke zu führen.
  • Die Kinder
    • bleiben während des Essens sitzen,
    • benehmen sich gesittet,
    • die das Frühstück vorzeitig beenden, können in angemessener Lautstärke an einer „freien“ Arbeit weiterarbeiten,
    • säubern nach dem Essen den Tisch und räumen das Geschirr ab.
  • Eltern, LehrerInnen  und Kinder achten auf ein gesundes Frühstück.
  • Die Regeln für das gemeinsame Essen der Ganztagsschulkinder sind im Speisesaal ausgehängt. Diese Regeln sind zu beachten!

     

Maßnahmen bei Verstößen

 

Wer sich nicht an die Hausordnung hält, handelt gegen Vereinbarungen, die das Zusammenleben in der Schulgemeinschaft regeln. Er muss mit Konsequenzen rechnen.

 

Die vorliegende Hausordnung wurde in mehreren Konferenzen gemeinsam von Lehrern und Elternvertretern erarbeitet und diskutiert. Die jetzt vorliegende Fassung wurde in der Konferenz am 08.12.2005 verabschiedet und tritt mit Beginn des Schuljahres 2005/06 in Kraft.

 

Störung der Ordnung

– Auszug aus der Schulordnung für die GS -

 

§ 57 Verstöße gegen die Ordnung in der Schule

 

(1) Es gehört zu den erzieherischen Aufgaben des Lehrers, die Notwendigkeit und Funktion von Ordnungsregelungen einsichtig zu machen und so dazu beizutragen, dass der Schüler die Ordnung in der Schule bejaht und danach handelt.

 

 (2) Bei Verstößen gegen die Ordnung in der Schule können Ordnungsmaßnahmen ausgesprochen werden.

 

 (3) Verstöße gegen die Ordnung in der Schule liegen insbesondere vor bei Störungen des Unterrichts oder sonstiger Schulveranstaltungen, bei Verletzungen der Teilnahmepflicht, bei Handlungen, die das Zusammenleben in der Schule oder die Sicherheit der Schule oder der am Schulleben Beteiligten gefährden, sowie bei Verletzung der Hausordnung.

 

§ 58 Anwendung von Ordnungsmaßnahmen

 

(1) Ordnungsmaßnahmen können nur ausgesprochen werden, wenn andere erzieherische Einwirkungen nicht ausreichen.

 

(2) Ordnungsmaßnahmen müssen von erzieherischen Gesichtspunkten bestimmt sein und in angemessenem Verhältnis zur Schwere des Ordnungsverstoßes stehen.

 

Wird eine Veränderung des störenden und/oder die Allgemeinheit gefährdenden Verhaltens nicht erreicht, können folgende Ordnungsmaßnahmen getroffen werden:

 

§ 59 Maßnahmenkatalog

 

1. Untersagung der Teilnahme am Unterricht der laufenden Unterrichtsstunde durch den unterrichtenden Lehrer,

 

2. schriftlicher Verweis durch den Schulleiter,

 

3. Untersagung der Teilnahme am Unterricht des laufenden Unterrichtstages oder an sonstigen Schulveranstaltungen durch den Schulleiter,

 

4. Untersagung der Teilnahme am Unterricht bis zu drei vollen Unterrichtstagen durch die Klassenkonferenz im Einvernehmen mit dem Schulleiter.

 

Andere erzieherische Einwirkungen:

 

- Gespräch mit dem Kind

- Gespräch mit dem Kind und den Eltern

- Tadel

-Verpflichtung zur Wiedergutmachung angerichteten Schadens

- Nacharbeiten von Versäumtem

- Entschuldigung für zugefügtes Unrecht

- Überweisung in eine andere Klasse der Schule

Beseitigung der verursachten Verschmutzung

Ausführen eines für die Allgemeinheit dienlichen Dienstes

    ( Aufräumdienst etc.)

Schriftliche Sonderaufgabe ( zu Hause oder in der Pause zu erledigen)

Pausenverbot

Ausschluss von Schulveranstaltungen durch den Klassen- /Fachlehrer 

   (z.B. Wandertag, Sportstunde…)

Beantworten von Fragen zur Hausordnung

Bericht über den Vorfall verfassen, der dann als Grundlage für die

  Aussprache dienen kann

Diskussion des Fehlverhaltens mit der Klasse

Ganztagsschulkinder, die sich trotz mehrmaligem Ermahnen nicht an die Regeln halten, können bis zu drei Tag vom Besuch der Ganztagsschule ausgeschlossen werden.

 

Nichteinhaltung von Essensregeln (GTS)

 

Ordnungsmaßnahmen können sein:

Regeln abschreiben und von den Eltern unterschreiben lassen

Alleine an einem Tisch sitzen

Später essen, wenn alle fertig sind

 

 

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